A Piedi – eine illustrierte Reise durch die Toskana

A Piedi – eine illustrierte Reise durch die Toskana


Basierend auf einer Rucksackreise und den erlebten Ereignissen gestaltete ich als Projektarbeit ein Buch mit Illustrationen und kurzen Texten. Die Kugelschreiber-Zeichnungen beschreiben den Alltag während dem Reisen, mit besonderem Fokus auf den Bildideen und dem Gebrauch von verschiedenen Darstellungsmethoden.

Im Sommer vor zwei Jahren brach ich zusammen mit einer Kollegin auf nach Italien, in die Toskana. Dort unternahmen wir die Reise, die anschliessend als Ausgangspunkt für das Endprodukt meiner Arbeit diente: Zu Fuss unterwegs in der Toskana, mit Rucksäcken und einem Zelt. Übernachtet haben wir jeweils in den Gärten der Einheimischen.

Das Vorgehen, wofür ich mich schlussendlich entschied, war, die Reise vom bildnerischen Prozess zu trennen und erst im Nachhinein Zeichnungen dazu zu machen. Um die Illustrationen zu den Erlebnissen gestalten zu können, stellte ich mir also folgende Fragen: Wie erzähle ich zeichnerisch eine Geschichte? Welche Gestaltungsmethoden sind möglich? Wie mache ich aus Erlebtem im Nachhinein Zeichnungen?

Zu Beginn gestaltete ich in ein Skizzenbuch, um auszuprobieren, zu sammeln und zusammenzutragen. Darin beschäftige ich mich mit dem Vorhaben, Szenen, Charaktere, Situationen und Handlungen zeichnerisch spannungsvoll einzufangen, um, aufbauend auf den Beobachtungen, anschliessend die illustrierte Geschichte zu entwickeln. Einerseits untersuchte ich zeichnerisch meine Interessensschwerpunkte und andererseits arbeitete ich mit verschiedenen Zeichenutensilien (Pinsel, Stifte). Ich wollte herausfinden, welches Utensil sich für eine Gestaltungsidee eignet und welchen Einfluss Farbtöne auf die Bildwirkung haben.

Ein zentraler Punkt meiner Auseinandersetzung war das Finden von vielseitigen und überraschenden Bildideen und Kompositionen, welche Situationen lebendig erfassen und Momente erzählerisch einfangen.

Für die finalen 39 Zeichnungen kombinierte ich anschliessend eigene fotografische Bilder mit fremden Bildern aus Büchern, Heften oder dem Internet. Dabei experimentierte ich mit dem Weglassen, Überlappen oder Verschmelzen von Sujets, sowie dem „Frame“ (der Bildumrahmung) und dessen Einsatzmöglichkeiten.

Ich zeichnete mit dem Ziel, den Alltag während dem Reisen einschliesslich Begegnungen und Erfahrungen festzuhalten: eine Stadt entdecken, unzählige Eindrücke im urbanen Raum aufnehmen, in Landschaften eintauchen, langsam vorankommen, Gedanken schweifen lassen, den Körper spüren, losziehen, ankommen.

Die Thematik des Unterwegsseins zu Fuss wird durch die Bildideen und Kompositionen nachvollziehbar und erfahrbar gemacht. Bezeichnend für die Illustrationen ist der filmische Blick auf die dargestellten Szenen, welcher den Betrachter auf eine bewegte visuelle Reise mitnimmt.

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